Little Fellow

Little Fellow starten ihre Exploration von nicht-akustischen Instrumenten 2017 in Luzern. Die lange Suche nach digitaler Tiefe führt sie ins Jahr 1983, als Yamaha den DX7-Synthesizer und eine Reihe weiterer elektronischer Instrumente auf den Markt bringen, die den Sound der Popmusik für immer verändern sollten. Im Wohnzimmer und im heimischen Studio macht sich das Duo über all diese Gerätschaften her und entdeckt seine eigene Popmusik.

Little Fellow glauben: «Wenn sich Nostalgie zeitgemäss anfühlt, hat das auch mit Wohlfühlträumen vergangener Dekaden zu tun.» Dekaden, die die beiden zwar nur vom Hörensagen kennen.
«dizzy» beschreibt für Little Fellow ein prägendes Gefühl der heutigen Zeit; die Überforderung mit sich selbst und der Welt. Deshalb stellen sie mit ihrer Debüt-EP eine Zeitmaschine bereit, die uns aus dieser Zeit fallen und so einen anderen Blick auf die Gegenwart gewinnen lässt.


Die fünf Songs sind dicht, verspielt und gespickt mit komischen und skurrilen Klängen. 

Mit verschiedenen Perspektiven der Wahrnehmung spielt «nice view»: Wer eine schöne Aussicht will, muss sich in den Handstand stellen – und die Welt von der anderen Seite betrachten.
In «hypochondria» gehen die eingebildeten Krankheiten und unwohlen Befindlichkeiten Hand in Hand mit der selbsterfüllenden Prophezeiung.
Hypochondrie macht dizzy – und nur eine Ärztin kann noch helfen, damit aus dizzy wieder easy wird.


Little Fellow machen Quirky DIY Pop.


Lea Mathis voc, synth
Amadeus Fries drumcomputer, synth

Foto: Jodok Achermann